17.04.2014 | Rückblick zur ART COLOGNE 2014

Ein Rückblick auf die ART COLOGNE 2014 mit einer Auswahl an Pressestimmen, Impressionen von der ART COLOGNE-Preisverleihung und dem NEW POSITIONS get-together sowie aktuellen Meldungen zur Mehrwertsteuer anlässlich der Messe.

Bilanz der ART COLOGNE 2014

Wir haben unzählige Gespräche auf der ART COLOGNE geführt und vor allem über die MWSt.-Neuregelungen und Ihre Anwendbarkeit sprechen müssen. Weiterhin fehlen die Anwendungsbestimmungen und so blieb die Verunsicherung spürbar und viele Fragen sind weiterhin offen. Die Messe meldete mit ihrem Abschlussbericht gute Verkäufe und auch in der Presse herrschte ein durchgängig positiver Tenor:

Koelnmesse: Schlussbericht 48. ART COLOGNE
Handelsblatt: Crashkurs für den skeptischen Neuling
art: ART COLOGNE Resümee - Gemeinsam sind wir stärker
art: Amsterdam geht kölsch

 

Zur Mehrwertsteuer anlässlich der ART COLOGNE

Kulturstaatsministerin Professor Monika Grütters besuchte die Messe am Eröffnungstag. In der Pressemitteilung der BKM hieß es hierzu „Deutschland brauche einen florierenden Kunstmarkt, … eine lebendige, vielfältige Galerienlandschaft“. Grütters forderte erneut von den Finanzministern der Länder, eine kulturverträgliche praktische Anwendung der Neuregelungen und umgehend Rechtsklarheit sicherzustellen: Rundgang auf der Art Cologne

Staatsministerin Grütters im Gespräch mit Klaus Gerrit Friese auf der Art Cologne © koelnmesse

Auch der deutsche Kulturrat forderte anläßlich der Eröffnung der ART COLOGNE erneut die Finanzminister der Länder auf, ihre Blockadehaltung in Bezug auf die Umsetzung der Mehrwertsteuerbestimmungen für den Kunsthandel aufzugeben: Dauerärgernis: Der Kunsthandel und die Mehrwertsteuer

Die einzigartige und vielfältige Galerienlandschaft, ein florierender deutscher Kunstmarkt wird nur dann erhalten und befördert werden können, wenn die Rahmenbedingungen stimmen und die vom Gesetzgeber intendierte Kompensationsregelung für den Wegfall der ermäßigten MWSt. für alle Marktakteure anwendbar ist. Der Standort Deutschland muss konkurrenzfähig gestaltet werden und attraktiv für ALLE Akteure (vom Künstler über die Galerien und Sammler bis zum Museum) bleiben! Eine Abwanderung von Unternehmen oder die Verlagerung von Geschäftsteilen an steuergünstigere ausländische Standorte, die Fokussierung auf ausländische Sammler und Institutionen, der Ausbau des Internethandels etc. zerstören die einzigartige deutsche Konstellation von vielgestaltigem Kunsthandel, Sammlerschaft, öffentlichen und privaten Kunstinstitutionen und von Künstlerförderung.


NEW POSITIONS 2014

Wir gratulieren dem Künstlerkollektiv FORT, das mit dem "Art Award for NEW POSITIONS" 2014 ausgezeichnet wurde. In diesem Jahr haben wir zum ersten Mal haben zu einem Get-Together der Förderkünstler im Rahmen des Programms NEW POSITIONS auf der ART COLOGNE an den BVDG-Stand eingeladen. Seit über dreißig Jahren engagiert sich der BVDG für dieses Förderprogramm. Unser jüngst produziertes Video versammelt Stimmen und Eindrücke zum NEW POSITIONS Programm 2014 und steht nun online.

AC 2014 ART COLOGNE Award for NEW POSITIONS Alberta Niemann, Jenny Kropp (Künstlerkollektiv FORT), Antje Hundhausen (Leiterin 3D Brand Experience Deutsche Telekom), Daniel Hug © koelnmesse

Presseinforamation der koelnmesse zum Art Award: Künstlerkollektiv FORT erhält den ART COLOGNE Award for NEW POSITIONS 2014
Interview mit FORT auf Monopol online: Gruppe Fort auf der Art Cologne - Kinder dürfen rein

 

ART COLOGNE-Preis 2014


AC 2014 ART COLOGNE Preis . Danksagung Rosemarie Schwarzwaelder © koelnmesse

Den ART COLOGNE-Preis erhielt in diesem Jahr Rosemarie Schwarzwälder, Galerie nächst St.Stephan. In Kürze veröffentlichen wir hier den Text der Laudatio von Robert Fleck und die Danksagung Rosemarie Schwarzwälders sowie ein Interview, dass Birgit Maria Sturm mit Rosemarie Schwarzwälder im Vorfeld der Preisverleihung geführt hat.

Ein Video von eiskellerbergTV zeigt die Preisträgerin im Interview mit Carl Friedrich Schröer an ihrem Stand auf der ART COLOGNE
Video: Aug im Aug mit der Avantgarde